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Nur was ökologisch ist, ist auch wirtschaftlich

Der aktuelle Skandal rund um die grausame Misshandlung von Kühen in einem der größten Milchviehbetriebe Bayerns ist ein Beispiel für die negativen Auswüchse der konventionellen (Land-)Wirtschaft.

Die Massentierhaltung sowie der flächendeckende Einsatz von Kunstdünger und Pflanzengiften bewirken ein riesiges Tierleid, den Rückgang der Artenvielfalt sowie die Verunreinigung von Böden, Luft und Wasser. „Das, was heute als wirtschaftlich bezeichnet wird, ist unwirtschaftlich. Dieser Zusammenhang wird immer mehr Menschen bewusst. Man kann sehen, dass die Begriffe der Wirtschaft, aber auch die der Demokratie völlig neu beschrieben und bestimmt werden müssen“, sagt OMNIBUS-Gründer Johannes Stüttgen.

In einem aktuellen Film zeigt der OMNIBUS für Direkte Demokratie auf, wie ein aufmerksamer Kontakt mit Tieren einen Zugang zum Lebendigen lehrt, die Welt nicht belastet und Freude bereitet – wie Stimmigkeit erfahrbar wird.

Wir besuchten den biologisch-dynamischen Demeter-Hof in Rengoldshausen und erlebten dort einen liebevollen und vorbildhaften Umgang mit den dort gehaltenen Milchkühen.
 

Jetzt hier den Film anschauen...

„Alles, was nicht ökologisch ist, also nicht im Einklang mit der Natur steht, ist gar keine Wirtschaft, sondern Misswirtschaft. Bei biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise entsteht neuer Humus. Das ist viel preiswerter als die mit Steuern subventionierte industrielle Landwirtschaft. Die kostet nämlich das größte Vermögen: unsere Zukunft!“, sagt OMNIBUS-Geschäftsführer Michael von der Lohe.

Böden, Luft und Wasser zu vergiften und Tiere zu quälen, ist nicht wirtschaftlich. Es muss ein Umdenken stattfinden - billige Lebensmittel zu erwarten und hinterrücks mit Steuergeldern die Schäden zu reparieren oder späteren Generationen das Desaster zu hinterlassen, ist ein Irrweg.

Deshalb setzt sich der OMNIBUS für Direkte Demokratie mit verschiedenen Volksbegehren zur Artenvielfalt in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg und NRW sowie der Europäischen Kreditinitiative für eine gemeinwohlorientierte und ökologische Form des Wirtschaftens ein. Wir wollen weg von der Profitorientierung, hin zur Sinnorientierung. Denn Wirtschaft ist nur ökonomisch, wenn sie ökologisch ist!